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Tiere im Weingarten. Ein Seminar am Weingut Loimer, Kamptal


„Biodiversität als aktiver Bestandteil eines lebendigen Weinbergs. Warum Schafe & Co die Resilienz der Reben stärken.“

Montag, 2. November 2026
Eintreffen 8:45 Uhr, Beginn pünktlich um 9 Uhr, Ende 17 Uhr

Die Vortragenden:
- Gastgeber Fred Loimer
- Expertin Olympia Samara, Demeter e.V.
- Biodynamieberater Georg Meißner

Preis pro Person: 90 Euro*
Mittagessen & Kaffee: Unkostenbeitrag 20 Euro
Ort: Weingut Loimer
Haindorfer Vögerlweg 23, 3335 Langenlois, loimer.at

→ ANMELDUNG: noe.lfi.at/nr/3-0098023


September 2026

* gefördert unter Angabe der landwirtschaftlichen Betriebsnummer, ungefördert 260 Euro








Für alle Winzerinnen & Winzer ein immer wichtiger werdendes Thema, das an dieser Stelle schon einmal besprochen wurde. Tiere – Rinder, Schafe, Ziegen, Gänse, Hühner, Bienen, … – helfen dem Boden und den Rebstöcken, besser mit den Auswirkungen des Klimawandels zurechtzukommen. Warum das so ist und welche Maßnahmen es zu treffen gilt, erfährt man in diesem empfehlenswerten Seminar in einer Kooperation von Ländlichwa Fortbildungsinstitut LFi und respekt-BIODYN.

Die Inhalte. Betrachtung des Weinbergs als lebendiges Gesamtsystem und die Möglichkeiten der gezielten Integration von Tieren für eine vielfältige und zukunftsfähige Bewirtschaftung. Tiere spielen in funktionierenden landwirtschaftlichen Kreisläufen seit jeher eine wichtige Rolle. Mit der Spezialisierung vieler Betriebe auf den Weinbau und der zunehmenden Mechanisierung sind diese Kreisläufe vielerorts verloren gegangen.

Bodenverdichtung, verzögerte Wasseraufnahme und zunehmende Vergrasung der Fahrgassen können sichtbare Folgen intensiver Bewirtschaftung sein. 

Konkrete Fragen. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen konkrete Fragen aus Forschung und Praxis:

  • Welche Tiere eignen sich für den Einsatz im Weinberg?
  • Welchen Beitrag können Tiere zu Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit und zur Resilienz der Reben leisten?
  • Welche Auswirkungen hat die Beweidung auf das Mikrobiom von Boden und Rebe?
  • Welche Voraussetzungen müssen im Weingarten geschaffen werden, damit eine Beweidung auch während der Vegetationszeit möglich ist?
  • Welche Reberziehungsformen eignen sich für die Integration von Tieren?
  • Wie funktioniert ein gezieltes Weidemanagement und wie lässt sich Überweidung vermeiden?
  • Welche Chancen und Herausforderungen bringt die Tierintegration im Betriebsalltag mit sich?

 
Am Vormittag werden fachliche und anthroposophische Grundlagen, aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung und Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt und diskutiert. Am Nachmittag geht es in
den Weingarten, wo unterschiedliche Ansätze anhand konkreter Beispiele veranschaulicht werden.

Das Seminar richtet sich an Winzer:innen unabhängig von ihrer bisherigen Wirtschaftsweise und Erfahrung mit Tierhaltung. Es soll zeigen, was in der Praxis bereits möglich ist, Wissen vermitteln
und Anregungen für die Weiterentwicklung lebendiger und widerstandsfähiger Weingärten geben.

Informationen zu den Vortragenden im PDF auf Seite 3.

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